Rückblick auf meine Schulzeit

kai noack

Ein Beitrag vom Projektgründer Kai Noack

Heute habe ich uralte Unterlagen aus meinem Mathematik-Unterricht der 9. und 10. Klasse entsorgt. Ein komisches Gefühl! Meiner Erinnerung nach hatte mir Mathematik damals nicht übermäßig Spaß bereitet (wahrscheinlich geht es euch genauso).

Aus heutiger Sicht kann ich jedoch sagen: Es lag nicht an der Mathematik selbst, sondern am Lehrer und seiner Art zu unterrichten!

Beim Durchblättern der Unterlagen ist mir aufgefallen, dass:

  1. wir Schüler oft nur Schreibarbeit leisten mussten, im Vordergrund stand der Lehrplan, der um jeden Preis geschafft werden sollte,
  2. mit Definitionen nur so umhergeworfen wurde, ohne den Sinn zu verdeutlichen,
  3. keinerlei Fokus auf das Verständnis des Schülers und den Weg des Wissens zum Lernenden (richtig verpackt) gelegt wurde.

Traurig, aber wahr... ich habe dadurch leider erst spät die Schönheit der Mathematik erkannt; vorher blieb sie mir verwehrt. Möglicherweise wäre es für mich (und jeden anderen!) besser gewesen, hätte ich sie schon während der Schulzeit entdeckt!

So möchte ich die Gelegenheit nutzen und einen kleinen Appell an all die Schüler und Schülerinnen da draußen richten:

Bitte verwechselt nie die Aussage "Ich mag Mathe nicht." mit der Aussage "Ich mag den Mathe-Lehrer nicht". Mathematik ist mehr als ihr euch derzeit vielleicht vorstellen könnt. Sie kann jedem viel bieten! Verwehrt euch also nicht den Weg zu einer interessanteren Welt!

Oder ist ein gutes Buch vielleicht ein guter Start in die Mathematik?

* Ein recht junges Buch, das aber bereits viele Leser begeistert hat: Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels

* Das Buch, das mir am besten gefällt, ist leider schon vergriffen (doch gebraucht noch erhältlich): Das Fenster zum Universum - Eine kleine Geschichte der Geometrie

Weitere gute Mathebücher hier.
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