Tipps zum Schulbeginn - Wie du richtig gut wirst

Schulstart los geht es!

Dieser Beitrag hilft euch, den Schulbeginn gut zu überstehen. Wir geben viele Tipps, die euch den Einstieg einfach machen. Am Ende findet ihr noch einen Test, mit dem ihr feststellen könnt, was für ein Lerntyp ihr seid. Viel Spaß beim Lesen.

Es ist schwer zu akzeptieren, aber der Sommer geht schon langsam zu Ende und die Schule fängt wieder an. Ich denke, jeder Schüler nimmt sich jetzt vor, besser zu lernen und bessere Noten zu schreiben. Und wenn auch du dir das vorgenommen hast, lade ich dich ein, meinen Artikel hier zu lesen, damit du besser vorbereitet bist und dir das Lernen nicht so schwer fällt.

1. Bereite deine Lernumgebung vor

  • Soziale Netzwerke wie Facebook werden Dir bestimmt nicht helfen, die Hausaufgaben zu machen. Wenn du zu lange am Computer sitzt, hast du keine Zeit und kannst dir nichts merken. Wenn der Abend kommt und die Vorbereitungen für die Schule anstehen, wirst du diese nur unaufmerksam und in Eile machen. Deshalb solltest du den Computer ausschalten und auch den Fernseher, auch wenn es nicht leicht ist. Das Handy sollte auch ausgeschaltet werden, denn so wirst du nicht mehr ständig nachschauen, ob du eine SMS oder E-Mail bekommen hast.
  • Es wird auch empfohlen, keine Musik zu hören, weil das die Aufmerksamkeit stört. Wissenschaftler haben erforscht, dass die einzige Musik, die sogar gut für das Gedächtnis ist, klassische Musik ist. Falls du so etwas nicht magst, wäre es besser die Musik auszuschalten.
  • Es macht mehr Spaß zu lernen, wenn der Tisch aufgeräumt ist. Wenn dein Tisch voll mit Papier ist und das Essen von gestern darauf steht, wird es für dich nicht einfach sein, die Hausaufgaben zu machen. Deshalb mach alles ordentlich und stapele die Hausaufgaben schön übereinander, die du machen musst. So kannst du gut sehen, was du zu tun hast und mit der Arbeit anfangen.
  • Vielleicht magst du Kerzen oder Räucherstäbchen? Wunderbar! Das kann dir auch bei der Konzentration helfen.
  • Vereinbare außerdem mit deiner Familie, dass keiner in dein Zimmer kommt, wenn du lernst.
  • Hab immer die notwendigen Lernmittel in deiner Nähe, zum Beispiel ein Wörterbuch, einen Atlas, ein Formelbuch usw. So brauchst du sie nicht im ganzen Zimmer suchen, wenn du sie schnell brauchst.

2. Mach dir einen Plan

Bevor du anfängst zu lernen, mache erstmal einen Plan, was du alles lernen bzw. lesen möchtest und bis wann. Danach wirst du einen Überblick haben und es wird dir einfacher vorkommen. Im Plan kannst du markieren, was für dich schwer zu lernen ist und wo du mehr Zeit brauchen wirst. Du kannst auch eine Hausaufgaben-Liste führen und wenn du mit einer Aufgabe fertig bist, kannst du sie abstreichen. So bekommst du ein gutes Gefühl, etwas geschafft zu haben.

3. Vergiss die Pausen nicht

Vergiss nicht regelmäßige Pausen, damit du dich erholen kannst. Am effektivsten ist es, 40 bis 45 Minuten zu lernen. Danach kannst du 15 Minuten Pause machen. Dann kannst du Musik hören, Sport treiben, etwas Kleines essen oder spazieren gehen. Während der Pause schaust du lieber kein Fernsehen, lass auch den Computer ausgeschaltet, weil deine Lernmotivation sonst sehr schnell verloren geht. Pausen macht man, damit das Gehirn alles was du gelernt hast abarbeiten kann und in den entsprechenden "Schubladen" ablegt.

4. Lerne zusammen mit deinen Freunden

So könnt ihr einander gegenseitig abfragen. Du musst nur aufpassen, dass ihr wirklich beim Lernen bleibt und euch nicht mit anderen Themen beschäftigt.

5. Mach zusätzliche Aufgaben

Wenn du neben den vom Lehrer geforderten Hausaufgaben noch zusätzliche Aufgaben machst, kannst du bessere Noten bekommen und dein Lehrer wird merken, dass du dir sehr viele Mühe gibst und dich dafür langfristig belohnen.

6. Betrachte deine neuen Noten und lobe dich selbst

Schau dir am Ende jeden Monats noch mal die Zensuren an, die du bekommen hast, und wenn du damit zufrieden bist, kannst du dir etwas Schönes kaufen oder ins Kino gehen. Wenn du jedoch noch nicht ganz zufrieden bist, dann denke trotzdem positiv und vergiss nicht, dir weiterhin Mühe zu geben.

7. Sei ordentlich, aktiv und pflichtbewusst

Es ist wichtig, dass du alle Aufgaben rechtzeitig erledigst und abgibst. Auch solltest du immer die richtigen Lehrbücher und das vom Lehrer geforderte Material mitbringen. Versuche, immer ordentlich zu schreiben und zerknittere die Hefte nicht. Sei aktiv in der Klasse, frage wenn du etwas nicht verstehst. So wird der Lehrer sehen, dass du dir Mühe gibst und du verstehst den Stoff in der Unterrichtsstunde besser. Ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass Lehrer die aktiven Schüler mehr schätzen und ihnen eher gute Noten geben.

8. Schlafe genug

Wer zu wenig schläft, ist unkonzentriert und macht Fehler. Für jeden Schüler ist es wichtig, genug zu schlafen. Du brauchst mindestes 6 bis 7 Stunden pro Nacht. Das ist von Bedeutung, weil das Gehirn während des Schlafes arbeitet und die ganzen Informationen, die du am Tag erlebt bzw. gesammelt hast, sortiert, analysiert und dann Wichtiges vom kurzfristigen ins langfristige Gedächtnis überführt. So bleibt Gelerntes langfristiger im Kopf. Deshalb ist es übrigens auch problematisch, wenn du nur in der letzten Nacht vor der Klausur lernst, da das ganze Wissen nicht lange im Gehirn bleiben kann.

9. Ausreichend Wasser trinken

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Wasser gut für unser Gedächtnis ist. Deshalb empfehlen sie, während des Lernens regelmäßig Wasser zu trinken. Kaltes Wasser ist gut für die Gesundheit, erfrischt und man fühlt sich besser.

10. Frühstücken

Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Vergiss also nicht, früh etwas zu essen. Wenn du am Morgen nicht essen willst, trinke erst einmal ein Wasser, einen Saft oder einen Tee, so bekommst du etwas Appetit. Hier sind ein paar Beispiele für ein gesundes Frühstück: Obst mit Joghurt, Quark mit Tomaten und Gurken, Müsli mit Milch oder Saft, Buchweizen, Reis oder Hafer, ein gekochtes Ei mit Gemüse bespritzt mit Zitrone, Vollkornbrot mit Magerquark und Apfel, ein Vollkorntoast mit Kochschinken, Käse und Gemüse.

Test: Was für ein Lerntyp bist du?

Mit dem folgenden Test kannst du feststellen, was für ein Lerntyp du bist. Mache dort ein Kreuz, wo du mit der Frage übereinstimmst:

  oft
(5 Pkt)
manchmal
(3 Pkt)
selten
(1 Pkt)
1. Ich höre gerne Erzählungen, Geschichten und Radio.
2. Es fällt mir schwer, lange auf einem Platz zu sitzen.
3. Ich schaffe hohe Punkte bei Bilderrätseln.
4. Ich telefoniere gerne.
5. Ich schreibe Text gerne auf und markiere wichtige Sachen.
6. Ich bastele und male gerne.
7. Ich berühre gerne den Menschen, mit dem ich rede.
8. Ich bevorzuge Bücher mit Bildern.
9. Ich verstehe Tabellen, Diagramme und Strukturen schnell.
10. Ich diskutiere gerne mit Freunden und in der Klasse.
11. Ich gestikuliere (benutze die Hände + Arme), wenn ich rede.
12. Beim Lesen kaue ich Kaugummi oder esse etwas.
13. Wenn der Lehrer was erklärt, kritzele ich etwas aufs Papier.
14. Während ich arbeite, höre ich Musik.
15. Ich interessiere mich für Ausstellungen und Museen.
16. Ich mag Fernsehen lieber als Radio.
17. Ich kann die Musikinstrumente in einem Song voneinander unterscheiden.
18. Ich vergesse oft Namen, aber an die Gesichter kann ich mich gut erinnern.

Für jede Antwort "oft" gibt es 5 Punkte, für jede Antwort "manchmal" 3 Punkte, für jede Antwort "selten" 1 Punkt. Tragt in der folgenden Tabelle bei jeder Frage eure Punkte ein:

Visuelles Lernen Hörlernen
(auditiver Lerntyp)
Aktives Lernen
(motorischer Lerntyp)
Frage 3: Frage 1: Frage 2:
Frage 5: Frage 4: Frage 6:
Frage 8: Frage 10: Frage 7:
Frage 9: Frage 14: Frage 11:
Frage 13: Frage 17: Frage 12:
Frage 16: Frage 18: Frage 15:
Gesamt: Gesamt: Gesamt:

Nachdem ihr alle Punkte addiert habt, könnt ihr feststellen, was für ein Lerntyp ihr seid.

Wenn ihr visuelle Lerntypen seid, versucht mehr zu malen und euch wichtige Sachen zu markieren. Stellt Tabellen und Grafiken auf. Ihr müsst sehr aufmerksam lesen, was unter Bildern und Tabellen geschrieben steht. Ihr könnt auch versuchen, ein Thema im Kopf in Rollen zu spielen.

Habt ihr die meisten Punkt bei Hörlernen, es ist empfehlenswert laut zu lesen und beim Lesen zuzuhören.

Seid ihr ein aktiver Lerntyp, der besser lernen kann, wenn er alles anfasst, so markiert euch die Texte, die für euch wichtig sind. Es ist sinnvoll alles aufzuschreiben, was ihr hört habt und was ihr beim Lernen und Lesen denkt. Ein Notizbuch solltet ihr immer dabei haben und nicht auf dem Tisch vergessen.

Ich hoffe mein Bericht hat euch gut gefallen, viel Spaß beim Lernen und viele gute Noten.

*Letzter Tipp: Für den Fall, dass ihr beim Lernen in Mathe nicht weiterkommt, weil ihr es einfach nicht versteht, schaut euch vor dem Lernen die Mathematik-Videos an, macht euch Notizen hierzu und nutzt diese nachher beim Lernen mit dem Buch und bei euren Hausaufgaben.

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