Polygon - Definition und Merkmale

Lesedauer: 4 min | Vorlesen

Ein Polygon ist eine beliebige zweidimensionale Figur, die aus geraden Linien besteht, die zusammen einen geschlossenen Streckenzug ergeben.

Bei einem einfachen Polygon dürfen sich die Linien nicht überschneiden. Bei einem komplexen Polygon dürfen sich die Linien überschneiden.

Beispiele von Polygonen sind Dreiecke, Vierecke, Fünfecke, Sechsecke etc. Der Name gibt an, wie viele Ecken bzw. Seiten die Figur hat. Ein Dreieck hat drei Seiten, ein Viereck hat vier Seiten usw. Jede Figur, die durch das Verbinden von drei geraden Linien gezeichnet werden kann, wird Dreieck genannt. Jede Figur, die durch das Verbinden von vier geraden Linien gezeichnet werden kann, wird als Viereck bezeichnet.

Beispiele von Polygonen

Die Figuren in der obigen Abbildung sind einfache Polygone. Alle Figuren sind nur mit geraden Linien gezeichnet, keine Linie überschneidet die andere.

Die letzte Figur ist auch ein Polygon, selbst wenn es so aussieht, als wäre dort ein Pfeil herangesetzt. Wenn wir genau hinsehen, erkennen wir, dass alle Linien miteinander verbunden sind und dass die Figur insgesamt 11 geradlinige Seiten hat.

Hätten wir Kurven statt Linien oder oder wären die Linien nicht vollständig verbunden, so wären es keine Polygone.

  Hinweis senden