VENN-Diagramme (John Venn, 1834 – 1923) dienen der Veranschaulichung von Mengen und Operationen auf Mengen. Dabei repräsentieren geschlossene Figuren, meist Kreise, eine in sich geschlossene Menge. Diese kann unabhängig von den Maßen der Figur endlich, aber auch unendlich groß sein.

Abbildung 1 Venn-Diagramm mit Grundmenge
Abbildung 1: Venn-Diagramm mit Grundmenge

Beispiel:

Die Grundmenge bestehe aus den Zahlen von 1 bis 10:

\( M = \{ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 \} \)

Venn-Diagramm für zehn Zahlen

Im praktischen Gebrauch des VENN-Diagramms, der im wesentlichen auf die Veranschaulichung mengen-logischer Operationen gerichtet ist, wird auf die explizite Nennung der Elemente verzichtet. Benutzt werden nur die Flächen zur Darstellung der Zugehörigkeit von Elementen zu Mengen. Dennoch wird hier in Einzelfällen von der elementeweisen Nennung Gebrauch gemacht, um eine bessere Verständlichkeit zu erzielen.