Wir hatten uns die Allgemeinform einer quadratischen Funktion angeschaut, sie lautet: f(x) = a·x2 + b·x + c, wobei a, b und c reelle Zahlen sind und x die Variable.

Damit wir die Normalform erhalten, muss a = 1 sein.

Zum Beispiel ist die Funktionsgleichung f(x) = 1·x2 + 5·x + 2 in Normalform.

Die 1·x² schreibt man übrigens nur als x², also: f(x) = x2 + 5·x + 2

Die Normalform einer quadratischen Funktion lautet: f(x) = x2 + b·x + c

Dabei handelt es sich nur um die verschobene Normalparabel, also ohne Stauchung oder Streckung.

Interaktiven Rechner bei Desmos öffnen: Verschobene Normalparabel f(x)=x²+bx+c

Normalform einer quadratischen Gleichung

Auch bei den quadratischen Gleichungen stoßen wir auf eine „Normalform“.

Bei den Berechnungen von Nullstellen muss man die Funktionsgleichung (die Allgemeinform) null setzen. Zum Beispiel:

f(x) = 3·x2 - 6·x - 9    | Null setzen
3·x2 - 6·x - 9 = 0

Nun haben wir eine quadratische Gleichung erzeugt, die wir auf beiden Seiten durch den Vorfaktor bei x² (im Beispiel die 3) dividieren können, also:

3·x2 - 6·x - 9 = 0    | :3
3·x2:3 - 6·x:3 - 9:3 = 0:3
x2 - 2·x - 3 = 0

Diese quadratische Gleichung liegt jetzt in Normalform vor. x2 steht ohne Vorfaktor da.

Allgemein notieren wir die Normalform einer quadratischen Gleichung mit: x2 + p·x + q = 0

Diese Gleichung können wir mit der p-q-Formel lösen.