Grundsätzlich werden Logarithmen dort verwendet, wo die Werte enorme Größen annehmen.

Der Grund hierfür: Wenn wir 10x als Funktion in ein Koordinatensystem einzeichnen, kommt es entlang der y-Achse schnell zu Problemen, da die Werte riesig werden. Mit jedem Schritt +1 auf der x-Achse erhöht sich der Wert enorm. 102 = 100, doch 106 = 1 000 000. Daher verwendet man eine logarithmische Darstellung für die y-Achse.

Anstatt in 10er-Schritten, nutzt man je „Stufe“ Zehnerpotenzen 10x für die Einteilung der y-Achse. Dadurch kann man bequem auch noch sehr hohe y-Werte auf der y-Achse abtragen. Wir nennen dies „Logarithmische Darstellung“:

Funktionsgraph f(x) = 10x mit y-Achse in gleichmäßigen „Schritten“:

Interaktiven Rechner bei Desmos öffnen: f(x) = 10x in gewohnter Darstellung (der Graph „schießt“ nach oben)

Funktionsgraph f(x) = 10x mit y-Achse in logarithmischer Darstellung:

Interaktiven Rechner bei Desmos öffnen: f(x) = 10x in logarithmischer Darstellung (der Graph erscheint nun linear)

Bei der logarithmischen Darstellung verwenden wir eine Achsenbeschriftung, bei der der Zahlenwert einer Größe nicht gleichmäßig (linear) abgetragen wird, sondern logarithmisch.

Statt bspw. 1, 2, 3, 4, … nutzen wir 10, 100, 1000, 10000, ….

Durch eine logarithmische Einteilung der y-Achse („logarithmische Skala“) können bestimmte Zusammenhänge besser dargestellt werden und sind leichter verständlich.